12. September 2009 von emmapunkt
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Andrea Keiss
So, jetzt ist es soweit. Ich wollte das in Stichpunkten und jetzt muß ich einen Roman schreiben.
OK, dann mal los. 1964 im Oktober durfte ich im Ostallgäu die güldene Herbstsonne erblicken.
Lange danach habe ich versucht mich von meinen Wurzeln zu lösen und bin eine Weile quer durch unser Land gezogen.
Doch entweder war mir der Dialekt zu schräg, oder das Land zu flach oder die konnten meinen Dialekt nicht verstehen,
außerdem mußte ich bei jeder “Allgäuwerbung” weinen.
So kam ich zurück.
Ich bin eine Allgäuerin durch und durch. Ich liebe die Berge von unten und den Schnee liebte ich als Kind.
Mit Kühen und Fliegen bin ich per du, denn das sind meine Nachbarn. Ich wohne hier auf dem Land. Das heißt mit Holz heizen und in der Früh ist’s arschkalt. Voll Geil.
So wollt ich das haben
Apropos hatte ich das unglaubliche Glück Kinderzimmer- Gameboy- und Barbiepuppenlos, mitten in der Pampa aufzuwachsen.
Zumindest meine ersten 7 Jahre.
Diese Zeit lehrte mich vor allem anderen, Rosa ist nicht mein Ding.
Ich lernte Feuer zu machen . . .
Schraubenzieher – und Schraubenschlüssel voneinander zu unterscheiden, Käfer zu fahren . . . Hallo, ich weiß einiges,
und ich weiß wo bei einem Motorrad vorn und hinten ist.
Und dann, manchmal, hole ich meinen kleinen ganz geheimen Schatz aus meinem Herzen.
Dann bin ich Huckleberry Finn, gehe Fliegenfischen oder fahre mit einem Hilfs-Konvoi nach Bosnien
ODER FAHRE NACH AMMAN . . .
See you
Thanks For All the Fish |
9 Kommentare »
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Das heist: ” Macht´s gut und danke für den Fisch “.
Na gut, wenns dann mal sein muß:
So Long and thanks for all the fish
Na also, geht doch !!!
na ja, mußte ja sein
Brav Marvin, wenn es etwas gibt was der Teamchef liebt, ist es Gehorsam seiner Schergen. Mach weiter so und der intergalaktische Keks ist Deiner.
Lieber Teamchef wo wir gerade dabei sind …ich habe noch diese gräßlichen Schmerzen in allen Dioden hier unten an der linken Seite. Ich meine ja, ich habe darum gebeten, daß man sie auswechselt, aber es hört ja keiner zu. Oh Gott, bin ich deprimiert.)
Nana Marvin, nicht jammern. Ich habe dich sehr wohl gehört. Nimm noch etwas Flussmittel zu Dir, ich komme dann zum löten.
Außerdem sag nicht oh Gott, Gott gibt es nicht mehr.
Zitat aus Kapitel 7:
“Aber”, sagt der Mensch,”der Babelfisch ist doch eine unbewusste Offenbarung, nicht wahr? Er hätte sich nicht zufällig entwickeln können. Er beweißt, daß es Dich gibt, und darum gibt es Dich, deiner eigenen Argumentation zufolge, nicht Quod erat demonstrandum.”
“Ach du lieber Gott”, sagt Gott,”daran habe ich gar nicht gedacht”, und löst sich prompt in ein Logikwölkchen auf.
Auweia Andy, was für Wortklauber unterhalten sich denn da auf deiner Seite? Also nachdem i grad a bissle gschtrialet hob, auf diesem Weg mal ein Lebenszeichen. Leider hob i’s doch it g’schafft noch Steibis, täte dich/euch aber immer no gern mal treffen. Ich ruf euch einfach mal an. Eure Kisten schauen geil aus, vielleicht das Blau etwas quietschig, so geht ihr jedenfalls it so leicht verloren.
Liebe Grüße, Petra
Nach dem ich meine oculi debilitatio überwunden und dich auf der Oberstaufen-Amman Homepage gefunden habe, nun folgende praktischen Tipp´s für die Safari in den nahen Osten:
1. Du hast mich heute durch die Augenbrauenmassage meinem Idol
Theodor Waigel näher gebracht!
Tipp für die Safari: Allah ist groß, nimm 2 Kilo Schwarze Farbe für die
schwedische Minderheit, in von Sunniten okkupierten Gebieten mit!
2. Du wirst weder im ehemaligen Kleinasien ( heutige Türkei ) noch in
Syrischen oder Jordanischen Gefilden “Allgäuwerbung”sehen, ich hoffe
du kommst dennoch zurück! – Wer soll mich sonst meinem Idol
ständig anpassen?
3. Schraubenzieher vom Schraubenschlüssel zu unterscheiden wird
für Dich zum elementaren Bestandteil dieser Safari werden – du
fährst im Volvo mit! – Pack beides ein!
Ich wünsche Dir viel Spaß, beim großen Orientabenteuer!
VG
Ivo